Time to change - Irish Wolfhound

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Wir konnten unserem gesetzten Einzugstermin im Oktober entgegen sehen. Auch das Erdgeschoss hatte zügig seine Gestalt angenommen und die nächste Decke konnte aufgelegt werden, wenn es da nicht die kuriose Lieferverschiebung vom Werk gegeben hätte! Hartneckig bestanden wir auf den Liefertermin was für das Bauunternehmen eine Wochenendeinlage bedeutete.

Schließlich sollte der Dachstuhl terminlich keine Verschiebung haben. Nach Absprache zwischen Bauunternehmen und Zimmerei mußte der Zimmermann jedoch feststellen, daß der Maurer sich nicht daran gehalten hat. Sowieso wurde das Bauunternehmen recht zickig und wir mußten einige Schikanen erfahren: Steine wurden nicht mehr fachgerecht verklebt, der Dachüberstand nicht verkeilt, Isolierung einfach vergessen, Türöffnungen zu groß oder zu klein eingebracht und die Krönung waren die Fensterstürze im Erdgeschoss, denn die wurden gar nicht erst eingebaut. Nur gegen Aufpreis sollte dies geschehen, da angeblich die Statik dies nicht vorsah. Ich als Laie konnte aus den Zeichnungen ersehen, dass die Stürze klar erkennbar waren. Noch einige andere Arbeiten sollten nachkalkuliert werden, aber wir haben dies nicht akzeptiert. Leider haben wir die Rechnungen immer zu termingerecht beglichen und so mußten wir eine Rückforderung an das Unternehmen stellen.

Trotz allen Schwierigkeiten wurde unser Richtfest am 17. Juni 2003 sehr schön gefeiert und der Rohbau nahm von Tag zu Tag mehr Form an. Im nachherein waren die einzig korrekt abgegebenen Handwerksarbeiten von der Zimmerei, vom Fensterbauer, Estrichleger und vom Statiker geleistet worden. Den kompletten Innenausbau haben wir alleine getätigt und sind auch immer noch dabei, aber wir wohnen seit Ende Oktober 2003 in unserem eigenen Haus und genießen es.

16.09.2004: Darf ich mich vorstellen: Mein Name ist Luz del abby Iowa und ich bin vier Monate alt. Da sich wahrscheinlich keiner den Namen merken kann, haben mich meine Menschen "Monty" genannt. Am 16. September 2004 haben meine Menschen und ich uns kennen gelernt. Sie waren mir gleich sympathisch und so habe ich mich entschlossen mit ihnen nach Hamburg zu fahren. Ich bin noch etwas unsicher, aber das wird von Tag zu Tag besser. Meine tierischen Mitbewohner haben mich skeptisch beäugt, sind aber nett zu mir. Ansonsten ist mein Napf fast immer voll und Streicheleinheiten gibt es reichlich. Was etwas nervt sind die ständigen Ermahnungen gefälligst draußen zu pieseln. Wenn es dann sein muß!

©2004 gestaltet von Angelika Domscheit