Time to change - Irish Wolfhound

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Wir waren seit 2000 auf der Suche nach einem geeigneten Projekt in Form eines Resthofes oder Haus mit Garten. Alle Objekte die wir uns ansahen schienen nicht das Richtige zu sein. Entweder zu teuer, zu viel altes Material zum Sanieren, geeignet jedoch zu weit entfernt oder andere Gründe. Also entschlossen wir uns auf dem vorhandenen Grundstück in Hamburg neu zu bauen. Alles sollte in Eigenregie passieren, damit die Kosten so niedrig wie möglich gehalten wurden. Wir suchten uns kompetente Leute für die Ausführung, was sich schon als äußerst schwierig erwies. Die Kompetenz von den meisten Unternehmen war nicht zum Besten gestellt.

Als die Baugrube ausgehoben war und mit Sand verfüllt wurde, stellte der Tiefbauer mit der letzten Baggerschaufel fest, dass genau durch unsere Baugrube eine vertorfte Wasserader lief. Also den bereits verfüllten Sand wieder raus und noch tiefer baggern. Die Unterstützung, vom bis zu dem Zeitpunkt für uns tätigen Statiker, war mehr als mangelhaft. Was sich auch schon in der Berechnung der zuvor erbauten Garage erwies, die viel zu schwache Mauern hatte. Hier mussten später Stützmauern eingezogen werden, damit das Erdreich die Außenwände nicht eindrücken konnte. Nachdem wir auch, nach langem hin und her mit der Baubehörde, unsere Baugenehmigung doch schon nach einem guten halben Jahr in den Händen hielten, konnten wir das Projekt Neubau fortsetzen. Wir übergaben den Statikauftrag einem anderen Statiker. Am 6. Dezember wurde unser Bodenplatte gegossen.

Leider deckte der verantwortliche Unternehmer die frisch gegossene Platte nicht ab und so konnte der erste Frost im Jahr 2002 ungeniert eindringen. Risse und Blasenbildung war die Folge, sodass ein Gutachten erbracht werden musste, ob die Bodenplattendichte gewährleistet war um das Mauerwerk zu tragen. Die langanhaltende Frostperiode bis April 2003 lies den Bau ruhen. Ärger mit dem beauftragten Bauunternehmen und Bohrkernuntersuchungen prägten diese Zeit. Nachdem ein anderes Unternehmen den Bau fortsetzte hatten wir Mitte Mai. Wir waren bis jetzt schon mehr als ein einhalb Jahre mit diesem Projekt beschäftigt und es war erfreulich zu sehen, wie der Keller aus dem Boden wuchs und Stein für Stein sich die einzelnen Räume abzeichneten. Die Kellerdecke wurde geliefert, aufgelegt, betoniert und das Kellergeschoss war fertig

24.12.2004: Bin ich nicht schon ein Prachtkerl? Mein erstes Weihnachtsfest mit meiner ganzen Familie. Das Beste war die Extraportion leckeren Schlund. Ich konnte so richtig darauf rumkauen. Von den Großen habe ich mir nicht ein kleines Stückchen abjagen lassen. Schließlich hat jeder ein Leckerchen bekommen. Und das ich noch nicht so schnell kauen kann heißt noch lange nicht, daß ich keinen Anspruch auf ein großes Stück habe. Sylvester habe ich keine Angst vor der lauten Knallerei gehabt. Ich fand es sogar sehr aufregend und konnte gar nicht genug davon bekommen, mir immer wieder die hellen Blitze anzuschauen.

©2004 gestaltet von Angelika Domscheit