| Wie kommt man zu einem Irish-Wolfhound? |
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Ganz einfach, man geht ohne Vorahnung zu einer Messe, schlendert über die einzelnen Stände, steigt etwas umständlich über eine Artrappe und siehe da! Die vermeintliche Attrappe erhebt sich und zwingt mich zu einer etwas unförmig aussehenden Grätsche. Beinahe wäre ich auf die Nase gefallen, konnte mich rechtzeitig fangen und ehe ich mich versah war ich Auge in Auge mit einem übergroßen grauen Pelztier, welches mich neugierig beäugte. Schreck und Neugierde hielten in diesem Moment die Waage und ich wusste nicht, sollte ich schreien oder in Ohnmacht fallen. Es war ein Irish-Wolfhound. Seit diesem Tag ging mir diese Rasse nicht mehr aus dem Kopf. Es mussten aber erst mehr als 15 Jahre vergehen bevor ich mich wieder näher mit dem Thema auseinander setzte. An einem wirklich ungemütlichen Tag, typisch Hamburg Wetter, es regnete wie aus Eimern, machten wir uns auf den Weg zu der Veranstaltung. Schließlich wollten wir uns das Schauspiel, eine nicht vorhersehbare Menge Irish-Wolfhounds, nicht entgehen lassen. Ich stand gerade bei einer Vorführung, als ich meinen Mann von der anderen Seite des abgesteckten Geländes winken sah. Ich schlenderte gemütlich, schließlich wollte ich jeden erdenklichen Eindruck aufnehmen und den einen oder anderen Streichler los werden, zur Stelle, wo mein Mann sich zu einer Gruppe Irish-Wolfhound gesellt hatte und alle abwechselnd streichelte. Es war eine Hündin mit drei Welpen, die man als diese gar nicht mehr ansehen wollte. Schließlich ist ein vier Monate alter Welpe so groß wie ein ausgewachsener Schäferhund. Die drei Welpen hatten es sich auf und um Mutter Wolf bequem gemacht. Faules herumliegen ist den Wölfen anscheinend schon mit in die Wiege gelegt worden.
Mit den drei Katzen hat es bis heute keine Stresssituationen gegeben. Kommt Lucky ihnen zu nahe, wird dieses auch deutlich gemacht. Blut ist dabei, zum Glück, noch nicht geflossen. Tja, und ab März 2002 sind wir dann genauso stolz auf unseren Zuwachs.....ein kleiner Wolfs-Junge.
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